Wasser ist ein Menschenrecht

Sauberes Wasser für alle und überall!

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Unsere Mission

Wir klären über das Menschenrecht auf Wasser auf und zeigen, warum der Zugang zu sauberem und bezahlbarem Trinkwasser eine zentrale Grundlage für Gesundheit, Menschenwürde und soziale Teilhabe ist. Wasser ist mehr als ein alltägliches Gut – es ist ein Lebensrecht, das nicht vom Wohnort oder Einkommen einer Person abhängen darf.

Unser Ziel ist es, das gesellschaftliche Bewusstsein zu stärken, Ungleichheiten sichtbar zu machen und Menschen zu ermutigen, sich aktiv für eine gerechte, transparente und solidarische Wasserpolitik einzusetzen. Denn nur durch Aufklärung, Teilhabe und Engagement kann sichergestellt werden, dass Wasser als Menschenrecht geachtet und verteidigt wird.

Gleichzeitig fordern wir von politischen Entscheidungsträger*innen auf allen Ebenen ein klares und verbindliches Bekenntnis: Wasser darf unter keinen Umständen privatisiert werden – weder heute noch in Zukunft, weder lokal noch global.

Die öffentliche Wasserversorgung muss dauerhaft gesichert, transparent verwaltet und demokratisch kontrolliert bleiben. Sie ist vor wirtschaftlicher Einflussnahme zu schützen – als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und im Sinne des Gemeinwohls. Wir handeln unabhängig, gemeinnützig und mit klarem Fokus auf soziale Gerechtigkeit.

Privatisierung von Wasser bedroht unsere Menschenrechte

Wasser darf keine Ware sein. Privatisierung gefährdet nicht nur den Zugang zu Wasser, sondern auch soziale Gerechtigkeit, demokratische Kontrolle und Versorgungssicherheit. Öffentliche Verantwortung statt Profitlogik – für das Menschenrecht auf Wasser.

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Fakten – Wissenswertes auf einen Blick

Weltweiter Wassermangel

Etwa ein Drittel der Weltbevölkerung hat keinen verlässlichen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Diese strukturelle Unterversorgung ist nicht nur ein gravierendes Gesundheitsproblem, sondern auch eine klare Verletzung grundlegender Menschenrechte – mit weitreichenden Folgen für Gerechtigkeit, Entwicklung und sozialen Zusammenhalt weltweit.

Gefährliches Trinkwasser

Laut UNICEF und WHO konsumieren rund 2,2 Milliarden Menschen regelmäßig gesundheitsschädliches oder verunreinigtes Wasser. Dies gefährdet nicht nur Leben und körperliche Unversehrtheit, sondern untergräbt auch Menschenwürde, Entwicklungschancen und gesellschaftliche Teilhabe.

Wasser ist Schlüssel zur Zukunft

Eine funktionierende Wasserversorgung ist Grundlage für Gesundheit, Bildung, Ernährungssicherheit und wirtschaftliche Entwicklung. Wo Wasser fehlt, geraten ganze Gemeinschaften in Abhängigkeit, Armut und soziale Instabilität. Wasserpolitik ist daher immer auch Friedenspolitik.

Globale Wasserknappheit

Mehr als 40 % der Weltbevölkerung leben heute in Regionen, die von zunehmender Wasserknappheit betroffen sind. Der Druck auf verfügbare Ressourcen wächst – mit weitreichenden ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen, insbesondere für marginalisierte Bevölkerungsgruppen.

Versorgungsungleichheit

Studien belegen: In Regionen mit privatisierter Wasserversorgung kommt es häufiger zu Preissteigerungen, Versorgungslücken und unzureichender Wartung der Infrastruktur. Besonders betroffen sind Personen mit geringem Einkommen und geringem politischem Einfluss. Wasser gehört in öffentliche und demokratisch kontrollierte Hand.

Wasser ist Machtfrage

Der Zugang zu Wasser ist zunehmend eine geopolitische und wirtschaftliche Machtfrage. In vielen Regionen kontrollieren nur wenige Akteur*innen große und strategisch wichtige Wasservorkommen – häufig zulasten lokaler Gemeinschaften. Eine gerechte Verteilung und wirklich partizipative Entscheidungsstrukturen sind daher unerlässlich für eine zukunftsfähige Gesellschaft, die auf Solidarität und Menschenrechten basiert.

Briefvorlage an Abgeordnete

Ihre Stimme zählt: Politik braucht klare Signale aus der Gesellschaft. Nutzen Sie unsere Briefvorlage und fordern Sie aktiv das Recht auf sauberes Wasser als öffentliches Gut ein. Gemeinsam können wir verhindern, dass Wasser zur bloßen Ware wird.

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Zugang zu sicherem Wasser ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis und somit ein grundlegendes Menschenrecht. Verunreinigtes Wasser gefährdet sowohl die körperliche als auch die soziale Gesundheit aller Menschen. Es ist eine Beleidigung der Menschenwürde.“

Kofi Annan, ehemaliger UN-Generalsekretär
Hinweis: Die auf dieser Webseite dargestellten Informationen und Aussagen basieren auf anerkannten Studien und Berichten internationaler Organisationen. Zu den zentralen Quellen zählen unter anderem der Bericht „Progress on Drinking Water, Sanitation and Hygiene“ (2023) von UNICEF und WHO, das Themendossier „Wasser“ von Brot für die Welt, verschiedene Analysen der Public Services International Research Unit (PSIRU) sowie Veröffentlichungen von UN-Water. Weitere Erkenntnisse stammen aus internationalen Studien zur Wasserprivatisierung mit Fallbeispielen aus Südafrika, Bolivien, Frankreich und Deutschland, unter anderem dokumentiert durch Global Water Intelligence und PSIRU. Lizenz: Die von uns verfassten Inhalte stehen, soweit nicht anders vermerkt, unter der CC BY-NC-SA 4.0. Rechtlicher Rahmen: Dieses Projekt agiert ausdrücklich im Rahmen der geltenden Gesetze der Bundesrepublik Deutschland. Grundlage aller Aktivitäten ist das demokratische Selbstverständnis der Bundesrepublik Deutschland sowie die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Wir berufen uns auf die in der Verfassung verankerten Grundrechte – insbesondere auf Meinungsfreiheit, Beteiligung und den Schutz der Menschenwürde. In diesem Sinne wenden wir uns an die gewählten Volksvertreter*innen mit dem Aufruf, im Sinne des Gemeinwohls und im Einklang mit den grundgesetzlichen Prinzipien zu handeln – für eine gerechte, solidarische und demokratisch legitimierte Wasserpolitik. Diese Webseite ist ein Informationsangebot von Stefan Weise. Kontakt und technischer Support: info@wasser-ist-ein-menschenrecht.de